Gewinner 2017

Famab Award 2017 Famab Award

Erste Financial Life Park – »FLiP«

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Kurzdarstellung

Wie man den Umgang mit Geld lernen kann

Welche Rolle spielt Geld in der Gesellschaft und für den Einzelnen? Warum sollte man sich mit Geld beschäftigen? Und was ist das überhaupt – Geld? Der „Erste Financial Life Park“ – kurz das FLiP – ist ein kostenloser, barrierefreier und unabhängiger Vermittlungsort rund um diese Themen. Als Teil des neuen Headquarters der Erste Group Bank in Wien spricht das FLiP vor allem Jugendliche, aber auch Mitarbeiter, Kunden und erwachsene Besucher an.

Das FLiP ist als begehbares Spiel angelegt: Auf rund 1500 m² bilden interaktive Ausstellungsflächen, Themenstationen, eine Bibliothek sowie ein Seminar- und Workshopraum einen Learning Trail mit Gamification-Konzept. Mit einem persönlichen Tabletcomputer kann jeder Besucher vertiefende Informationen abrufen, sich im Team an Spielen beteiligen und selbstständig Aufgaben lösen. Für die Besucher gibt es im FLiP drei verschiedene Rundgänge mit jeweils eigener Ansprache, thematischem Zuschnitt und inhaltlicher Tiefe. Das FLiP ist modular aufgebaut: Einzelne Stationen können – je nach Rundgang – miteinander kombiniert werden. Jede Station verfügt über einen eigenen didaktischen und themenadäquaten Zugang zur Vermittlung der Inhalte rund um die Finanzwelt – von persönlichen Sparzielen, über das Bankensystem bis zu globalen Vernetzungen.

Ziel ist es, den bewussten Umgang mit Geld zu fördern, Kompetenzen zu verbessern und die Financial Literacy zu stärken. Das FLiP soll deshalb nicht nur informieren, sondern komplexe Themen über das aktive Entdecken im realen wie medialen Erlebnisraum persönlich erfahrbar machen.

Jury-Statement:
jangled nerves ist es gelungen, mit einem ansprechenden Konzept der nicht einfachen Zielgruppe TEEN in einem abwechslungsreichen und spannenden Spiel das Thema Finanzen näherzubringen. Es wurden Begegnungsorte geschaffen. Die spannend inszenierten Szenerie und die eingesetzten, den Jugendlichen bekannten digitalen Medien, laden zum Interagieren ein und machen die teilweise komplexen Finanzthemen erlebbar.

Galerie

Die Stationen im „FLiP“ erinnern in ihrer Farbigkeit an messingfarbene Münzen, die bunten Akzente entstammen dem Farbspektrum der Eurogeldscheine. Das FLiP ist als begehbares Spiel angelegt: Auf rund 1500 m² bilden interaktive Ausstellungsflächen und Themenstationen einen Learning Trail. Entsprechend der Zielgruppenaffinität zu digitalen Medien interagiert jeder Besucher mit einem personalisierten, digitalen Device, dem „Wallet“. Die digitale Wissensvermittlung verzahnt sich konsequent mit physischen Aktivitäten in einer durchgängigen, markenbildenden Gestaltung. In der „Zeitmaschine“ verbinden sich physische Anstrengung mit einem Wissensquiz und Teamarbeit. An der Station „Getting Global“ werden bei der Reise um eine aus Monitoren gebaute Weltkugel, Geschichten der Globalisierung gezeigt. Der „Tresor“ ist ein authentisches Schließfachsystem aus einer Bankfiliale. Im „Tresor“ wird in einem virtuellen Kartenspiel der Unterschied zwischen Preis und Wert diskutiert. Rund 150 Exponate und Grafiken bilden zusätzlich zum Learning Trail einen „Wissensspeicher“ mit vertiefenden Informationen.