Adam 2003 - Kategorie L bis 500m² - gold
DECOPROJEKT auf der Euroshop 2002 in Düsseldorf
Architekt / Designer: OPTIMAT - Heim & Wagner GbR
Messebau-Unternehmen: HOLTMANN Messe und Event GmbH
Kunde / Aussteller: DECOPROJEKT BV
Ziel:
Vermittlung der Firmenphilosophie, Schaffung einer für den Kunden entspannenden Atmosphäre. Einführung des neuen Claims „The finishing touch“.
Zielgruppe:
Bisherige Kunden, potentielle Neukunden, Presse
Zwölf Segmente, wie bei einem Zifferblatt einer Uhr einen Kreisring bildend, standen symbolisch für die verschiedenen Bausteine und Dienstleistungs-angebote des Unternehmens. Der Baukörper stand auf einem Podest und wirkte in den Farben von DECOPROJEKT, schwarz und weiß, schlicht und elegant. Der nach außen weitgehend geschlossene Baukörper überraschte im Inneren durch inhaltliche wie gestalterische Transparenz und Offenheit. Hier sorgte die Farbe Orange für eine frische, anregende Stimmung.
Ein aus dem Verbund herausgezogenes Segment bildete den Eingangsbereich mit dem Empfang, über eine Rampe barrierefrei erreichbar. Nach Terminvereinbarung durchschreitet der Besucher den 4,90 m hohen äußeren Ring, um in den Kommunikationshof zu gelangen. Vom Hof aus sind die einzelnen Segmente der Außenhülle einsehbar und zugänglich.
Statement der Jury:
Der Stand ist das Produkt sind perfekt. Über die pointierte Innenraumgestaltung, war es möglich die Botschaft des Messeauftritts nicht nur zu sehen, sondern zu erleben.
Adam 2003 - Kategorie L bis 500m² - silber
DaimlerChrysler Services Mobility Management GmbH auf der CeBIT 2003 in Hannover
Konzept, Architektur und Design: Zeeh Bahls & Partner Design GmbH
Messebau-Unternehmen: Schelm + Sohn
Kunde / Aussteller: DaimlerChrysler Services Mobility Management
Mediendesign / Lichtkonzept: luxoom GmbH
Agentur: Zum goldenen Hirschen
Ziel:
Deutliche Präsenz von DCSMM. Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Werbewirkung. Imageaufbau. Auf- und Ausbau persönlicher Kontakte.
Zielgruppe:
In erster Linie die breite Öffentlichkeit, aber auch Regierungsvertreter und Behörden, Speditionen und der gewerbliche Güterverkehr.
Der Messeauftritt zielte weniger auf die Produktpräsentation als vielmehr auf das Unternehmen und seine Vision. Aus dem Claim „We make mobility more convenient” folgte die Idee, Mobilität erlebbar zu machen. Durch ein Kino, in dem sich die Zuschauer auf einer Drehbühne von einer Präsentation zur nächsten bewegten, wurde die breite Öffentlichkeit erreicht und mit den Visionen des Unternehmens vertraut gemacht. Im Obergeschoss fand, wie bei vielen Messeständen üblich, die Betreuung der Fachbesucher statt. Die Außenform des Standes, die an einen Helm erinnerte, bildete die Analogie zur Mobilität auf einem Motorrad.
Statement der Jury:
Eine außergewöhnliche, sehr kompakte Präsentation, die die breite Öffentlichkeit einschließt, obwohl diese das Produkt und die Dienstleistung nicht nachfragt.
Adam 2003 - Kategorie L bis 500m² - bronze
Berührungspunkte: FSB / GIRA / KEUCO auf der Bau 2003 in München
Architekt / Designer: Horizont Deutschland GmbH
Messebau-Unternehmen: Horizont Deutschland GmbH
Kunde / Aussteller: FSB, GIRA, KEUCO
Konzeption: gambit marketing & communication GmbH
Ziel:
Vermittlung der Philosophie von „Berührungspunkte“ und Versuch, mit der Zielgruppe ins persönliche Gespräch zu kommen.
Zielgruppe:
Architekten und Planer, Hersteller, Verarbeiter, Exporteure.
In Anlehnung an die Raumskulptur von Flatz auf der Dokumenta IX wurden bei diesem Gemeinschaftsstand dreier Firmen, die sich mit der Objekteinrichtung beschäftigen, Lichtschalter, Türdrücker und Sanitärzubehör präsentiert. Verbindung der drei Aussteller ist das Thema Berührung, denn alle Produkte werden von jedem jeden Tag mehrfach berührt. In 18 von der Decke hängenden Kugeln drehte es sich aber nicht nur um die Produkte: Es wurden auch beispielsweise Videos mit Szenen aus deutschen Bädern gespielt - von schräg bis langweilig. Auf der Rückseite des Messestandes waren dann Exponate der drei Aussteller zu finden, die hier nicht nur betrachtet sondern auch berührt werden konnten.
Statement der Jury:
Ein berührender Messeauftritt ist den drei Ausstellern gelungen. Herausragend die Emotionalisierung gänzlich unemotionaler Produkte und die gemeinsame Inszenierung der Exponate. Ein beispielhafter Gemeinschaftsstand.
Adam 2003 - nominiert in der Kategorie L bis 500m²
Alape auf der ISH 2003 in Frankfurt
Architekt / Designer:
Andrea Jürgens
Meiré und Meiré
Messebau-Unternehmen: Alape Adolf Lamprecht Betriebs GmbH
Kunde / Aussteller: Alape Adolf Lamprecht Betriebs GmbH
Maßgeblich beteiligter Partner für Kommunikation: Meiré und Meiré
Ziel:
Präsentation der neuen Markenphilosophie: das für die unterschiedlichen Nutzer optimierte, individuelle Bad.
Zielgruppe:
Bad-Gestalter, Architekten, Planer.
Die Architektur des Alape-Messestandes war von außen sehr auffällig und „laut”. Vier Meter hohe Wände in einem knalligen Grün-Gelb sowie zwei versetzte, aus 89 Elementen bestehende Acrylglas-Abhängungen, ebenfalls in Grün-Gelb an der Laufseite des Standes, lenkten schon von weitem die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Messestand. Im Gegensatz dazu wurden die Innenwände entsprechend der Produktphilosophie und der anzusprechenden Zielgruppe in „Architekten-Grau” gehalten. Die Bestückung der Produkte erfolgte durchgängig in weiß. Der Stand zeigte Offenheit, Weite und Großzügigkeit und unterstütze durch seine klare Struktur und Ordnung die Positionierung des Unternehmens als Objekteinrichter für Bäder.
Statement der Jury:
Der Messeauftritt überzeugte durch seine klare Gliederung und seine konsequente Ästhetik. Gleichzeitig ist es wirksam gelungen, das neue CI / CD des Unternehmens zu transportieren.
Adam 2003 - nominiert in der Kategorie L bis 500m²
Silent Gliss auf der Heimtextil 2003 in Frankfurt
Architekt / Designer: e-ARCHI tech TURE Andrea Stuhl
Messebau-Unternehmen: bluepool AG
Kunde / Aussteller: Silent Gliss GmbH
Maßgeblich beteiligter Partner für PR: onpact AG
Ziel:
Differenzierung von den Wettbewerbern. Steigerung der Markenbekanntheit und –bindung.
Zielgruppe:
Bisherige Kunden sowie potentielle Neukunden.
Die Produkte des Hauses Silent Gliss dienen alle der Innenverschattung. Egal ob Rollo, Vorhang oder Flächenelement: Sie verändern durch ihren Einsatz die räumlichen Lichtverhältnisse. Der Besucher erlebt diese wechselnden Lichtsituationen live auf dem Messestand. Im Zentrum des Konzepts steht eher eine Gesamtinszenierung als die klassische Produktpräsentation. Die Funktionalität der hochwertigen Verschattungssysteme wird hervorgehoben durch den Dreiklang aus Bewegung, Licht und Musik. Herzstück ist das „Ballett” der Vorhänge und Rollos. Um den Fokus auf die Produktinszenierung zu richten, nimmt sich der gesamte Stand in Farbigkeit und Material zurück. Er ist in schwarz gehalten, was das Lichtspiel umso effektvoller erscheinen lässt.
Statement der Jury:
Ein echte Inszenierung des Produkts, bei der das Thema „Hell und Dunkel“ für das Produktspektrum des Ausstellers optimal umgesetzt wird.

